Alltag im Tal.

Alltag im Tal.

Alltag im Tal.

Es gibt immer etwas zu tun und es wird einem nie langweilig in Langtang.
Zwei Mal im Jahr ziehen alle Frauen los, um Feuerholz zu holen. Langtang ist ein offizieller Nationalpark in Nepal und deshalb gibt es Restriktionen für die Abholzung. Sinnvoll, vermute ich. Die Frauen in Langtang schlagen mit sichelförmigen Schneide-Werkzeugen die Hölzer in die richtige Grösse, bringen alles zusammen und machen grosse, für mich unglaublich schwer wirkende Bündel, binden diese zusammen und schlingen sich einen Tragegurt um die Stirn. Damit laufen sie dann das Tal wieder hoch bis zu ihren Häusern. Und das so oft, bis genug Holz zusammen getragen ist, dass es bis zur nächsten Saison reicht.
Gerade in der Phase des Wiederaufbaus, haben sich viele Langtangpas (die Bewohner Langtangs) Hilfskräfte geholt. Diese müssen aber Unterkunft und Verpflegung bekommen. Der Rhythmus ist da etwas anders als bei uns in Deutschland.

7 Uhr Frühstück (Daalbhat, Reis mit Gemüse und Lisensosse)
10 Uhr Snack (Chiya (Tee))
12:30 Uhr Mittagessen (gebratener Reis)
15:30 Uhr Snack (Butter-Tee (tibetischer Tee) mit Gerstenmehl als Energie-Booster)
18:30 Uhr Abendessen (Daalbhat)

Da dauernd gekocht und vorbereitet werden muss, bleibt wenig Zeit für Anderes für die Hausfrau. In dem Bild links helfe ich bei der Butter-Tee Zubereitung. Der Schwarztee wird mit Butter und Salz verrührt, in eine Röhre geschüttet und dann gestampft. 

 


Alltag im Tal.